Navigieren in Knonau

Makerday / Maker Space

 

Anmeldung Makerday - Schuljahr 2025/26 2. Semester

Makerday – das Freizeitangebot der Schule Knonau

Entdecke deine Kreativität und Innovation - Werken, Experimentieren und Ausprobieren

Die Makerdays – unserer ausserschulisches und kostenpflichtiges Freizeitangebot der Schule Knonau – geht in die sechste Runde. Nach den Weihnachtsferien 2025 erhalten die Kinder erneut eine einzigartige Gelegenheit, ihre kreativen Talente zu entfalten und innovative Ideen in die Realität umzusetzen. 

Ab dem nächsten Schuljahr können Kindergarten- und Primarschulkinder an den Makerdays teilnehmen. Seit dem Schuljahr 2024/25 können die Makerdays als Semesterkurs (ca. 17-20 Makerdays) gebucht werden. Wir glauben, dass die Kinder auf diese Weise die Möglichkeit haben, sich intensiv mit verschiedenen Techniken, Projekten und Verfahren zu beschäftigen und mehr Zeit für die Realisierung ihrer frei gewählten Projekte haben. 

Bedürfnisse der Kinder ernst nehmen

Seit Jahren äussern sich unsere Schulkinder, wie wichtig ihnen kreative Tätigkeiten sind: in einem Brief an Regierungsrätin Silvia Steiner, in Detektiv-Workshops zur Kinderfreundlichen Gemeinde und im Schüler:innen-Parlament. Dies hat Einfluss auf die Gestaltung des gemeinsamen Lernens an unserer Schule. Zusätzlich waren wir offen für eine Kooperation mit Christina Regenbrecht aus Knonau.

WAS ist der Makerday und welche Aktivitäten und Projekte werden durchgeführt?

Die Makerdays sind spannende Nachmittage, an dem Schülerinnen und Schüler nach der Nachmitagsschule die Welt des Machens, Erfindens und Erschaffens erkunden können. Es ist eine Chance für die Kinder, in einer animierenden Umgebung ihre Kreativität zu entdecken und innovative Projekte zu realisieren.

Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit im Makerspace, neue Herausforderungen aus einer Projektbibliothek auszuwählen oder eigene freie Projekte zu entwickeln. Maker-Projekte können mit traditionellen Werkzeugen (z.B. Dekupiersäge, Hammer, usw. ) oder digitalen Fabrikationstechniken (z.B. Lasercutter, 3D-Drucker, Schneideplotter) durchgeführt werden. Wir bieten eine Vielzahl von Aktivitäten an, die eine grosse Palette von Interessen und Fähigkeiten abdecken. Die Projektbibliothek deckt verschiedene Altersgruppen ab.

WANN finden die Makerdays statt? 

Die Makerdays finden – je nach Gruppengrösse – am Dienstag und/oder Donnerstag jeweils von 15:00 bis 18:00 Uhr während der regulären Schulzeit statt. An schulfreien Tagen und während der Schulferien finden keine Makerdays statt.

Eingeladen sind alle Kindergarten- und Primarschulkinder, die Freude daran haben, eigene Ideen umzusetzen, gemeinsam Projekte zu entwickeln und Neues kennenzulernen.

WO finden die Makerdays statt? 

Die Makerdays werden im Makerspace (bzw. TTG Raum, UG Schulhaus Aeschrain) der Schule Knonau stattfinden. 

WARUM am Makerday teilnehmen? 

Makerdays bieten die grossartige Möglichkeit für Schülerinnen und Schüler, ...

 ... ihre kreativen Fähigkeiten zu nutzen.
... praktische Erfahrungen in der Gestaltung von Prototypen zu sammeln.
... ihre Teamfähigkeiten zu verbessern.
... ihren Erfindergeist zu fördern. 
... neue Dinge zu entdecken, sich unbekannte Technologien aneignen und eigene Ideen, die sie interessieren, zu entwickeln und umzusetzen.

Die Makerdays machen Spass und Freude, weckt Neugierde und wird den Entdeckergeist der Kinder fördern.

Die Makerdays versprechen ein inspirierendes und lehrreiches Erlebnis für junge Innovatoren von morgen zu sein. Lassen Sie Ihr Kind diese Gelegenheit nicht verpassen, um die Kreativität und neue gestalterische Fähigkeiten zu entfalten.

Wir freuen uns auf Makerdays voller Kreativität und Innovation!

Allgemeine Kursbedingungen

Die vollständigen gesetzlichen AGB werden den Eltern beim ersten Makerday-Termin des Semesters in Papierform ausgehändigt und sind von einer erziehungsberechtigten Person zu unterzeichnen.

Teilnahmebedingungen
Die Teilnahme an den Makerdays im 2. Semester des Schuljahres 2025/26 ist für Kindergarten- und Primarschulkinder möglich. 

Anmeldungen
Wir bitten um eine Anmeldung bis Freitag, 19. Dezember 2025. Spätere Anfragen können berücksichtigt werden, sofern noch Plätze frei sind. Anmeldung werden dem Eingangsdatum nach berücksichtigt. Sollte der Kurs bereits voll sein, werden die nachfolgenden Anmeldungen automatisch auf eine Warteliste gesetzt. Die Anmeldung erfolgt über das Online-Formular auf der Website der Schule Knonau unter Zusatzangebote oder über den nebenstehenden QR-Code. 

Die Anmeldung verlängert sich künftig automatisch jedes Semester, sofern nicht gekündigt wird.

Wenn Sie Fragen haben oder Änderungen an der eingereichten Anmeldung vornehmen möchten, wenden Sie sich bitte per E-Mail (sekretariat@schule-knonau.ch) oder telefonisch (044 776 80 15) an Frau Andrea Mammenée (Schulverwalterin).

Voraussetzungen für Kursdurchführung
Voraussetzung für eine Kursdurchführung ist eine Mindestanzahl an Teilnehmer von 8 Kindern. Wird der Mindestteilnehmeranzahl nicht erreicht, kann der Makerday nicht durchgeführt werden. Die Plätze sind begrenzt, daher empfehlen wir eine frühzeitige Anmeldung, um sicherzustellen, dass Ihr Kind einen Platz erhält.

Kursbestätigung und Rechnung
Eine Teilnahmebestätigung erhalten Sie zeitnah nach der Anmeldung, spätestens jedoch innerhalb einer Woche. Die Kursrechnung wird Ihnen vor Kursbeginn per E-Mail oder Post zugestellt. Sollte ein Kurs bereits ausgebucht sein, setzt sich die Schule Knonau mit Ihnen in Verbindung.

Kurskosten
Ein Makerday kostet 49.00 CHF für einen Nachmittag von drei Stunden (15:00–18:00 Uhr). Neu bieten wir die Makerdays als Semesterkurse an. Die Semesterlänge variiert je nach Wochentag: Im 1. Semester Schuljahr 2025/26 umfasst der Semesterkurs am Dienstag und Donnerstag insgesamt 20 Tage. Sie erhalten eine Rechnung für das gesamte Semester und haben die Möglichkeit, in Tranchen zu zahlen. Wir gewähren einen Geschwisterrabatt von 10%. Die Preise verstehen sich inklusive Material.

Einzahlung
Mit der Bestätigung der Kursdurchführung bekommen Sie die Kontoangaben zur Einzahlung des Kursgeldes. Bitte beachten Sie die Zahlungsfrist auf der Rechnung. Mit der Einzahlung wird Ihre Anmeldung definitiv. Damit Ihr Kind am Kurs teilnehmen kann, muss Ihre Einzahlung gemäss Zahlungsfrist eintreffen. Kursabsage durch die Schule Knonau Kann ein Kurs wegen einer ungenügenden Zahl von Anmeldungen nicht stattfinden, werden Sie informiert. In der Regel erfolgt eine Absage erst innerhalb der zwei Wochen vor Kursbeginn.

Kursabmeldung durch Teilnehmer/Innen
Kursabmeldungen
Kursabmeldungen durch die Teilnehmer/Innen sind frühzeitig mitzuteilen und müssen schriftlich erfolgen. Ist ein Teilnehmer verhindert, kann er eine Ersatzteilnehmerin oder einen Ersatzteilnehmer stellen. Dabei fallen keine zusätzlichen Kosten an. Wird eine Anmeldung annulliert, so gelten folgende Bedingungen:

  • Bei einer Abmeldung bis 20 Tage oder mehr vor Kursbeginn ist eine Bearbeitungsgebühr von 50 CHF geschuldet.
  • Bei einer Abmeldung von 10 Tagen oder weniger vor Kursbeginn ist der volle Kursbetrag geschuldet. Wir akzeptieren Ersatzteilnehmerinnen und Ersatzteilnehmer ohne Zusatzkosten.

Tagesbedingte Kursabmeldungen
Eine Abmeldung (bsps. Krankheitsbedingt) muss der Kursleitung vor Beginn des jeweiligen Kurstages schriftlich (E-Mail oder WhatsApp) mitgeteilt werden. Unentschuldigte Abwesenheit werden den Kursteilnehmer belastet. Ein krankheitsbedingter Ausfall kann während der 6- bzw. 11-Wochenfrist nachgeholt werden. Zusätzliche krankheitsbedingte Ausfälle gehen zu Lasten des Kursteilnehmers.

Kursabmeldung durch die Kursleitung

Die Makerdays werden von zwei Coaches gemeinsam durchgeführt. Falls ein Coach krankheitsbedingt ausfällt, übernimmt in der Regel der zweite Coach die Leitung oder es wird eine qualifizierte Vertretung organisiert.

Sollte ausnahmsweise kein Ersatz möglich sein, werden die Eltern rechtzeitig informiert. In diesem Fall wird ein Ersatztermin organisiert, damit keine Lektion verloren geht.

Für weitere Informationen über die Makerdays kontaktieren Sie bitte:

Christina (Tina) Regenbrecht
Tel: 078 738 0123
Mail: christina.regenbrecht@schule-knonau.ch

Weitere Infos

  • Making benötigt Energie. Deshalb machen wir eine 15 Minute Pause direkt nach der Nachmittagsschule und stärken uns mit einem Zvieri. Bitte geben Sie Ihrem Kind ein Getränk und einen Snack mit.
  • Auf Bitten der weiteren Lehrerschaft, muss die Pause nach der Nachmittagsschule draussen bei jedem Wetter auf dem unteren Pausenplatz stattfinden. Kinder dürfen sich bis zum Beginn der Makerdays nicht im Schulhaus aufhalten. Wir bitten Sie Ihre Kinder entsprechend zu informieren und für angemessene Kleidung zu sorgen.
  • Bitte stellen Sie sicher, dass Ihr Kind angemessene Kleidung trägt, die für handwerkliche Tätigkeiten bzw. auch leichter Verschmutzung geeignet ist. Der Kursveranstalter übernimmt keinerlei Haftung für Verschmutzung der Kleidung.

FAQ's

Warum bietet die Schule Knonau Makerdays an?

Die Schule Knonau veranstaltet Makerdays, um den menschlichen Erfindergeist und die Gestaltungsbereitschaft zu fördern, die zu innovativen Lösungen und Produkten inspirieren. Unser Makerspace bietet mit seiner vielfältigen Materialauswahl die perfekte Umgebung für kreatives Denken und Handeln. Die Makerdays unterstützen interdisziplinäre DIY-Projekte mit analogen und digitalen Werkzeugen, die den Schülerinnen und Schülern Konstruktionstechniken und Automatisierungsprozesse näherbringen und ihr kritisches Denken fördern.

Making in der Schule ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, Eigeninitiative zu ergreifen und Verantwortung zu übernehmen. Sie entwickeln dabei kreatives Denken, praktische Fähigkeiten und Problemlösungskompetenzen. Diese Fertigkeiten bereiten sie auf eine Welt vor, die sich ständig wandelt und in der Innovation und Eigeninitiative entscheidend sind.

Was ist mit Making überhaupt gemeint?

Schulisches Making fördert die kreativen Potenziale der Schüler:innen, indem es ihre Eigeninitiative und individuelle Problemlösungsansätze in den Vordergrund stellt. Dabei erarbeiten und entwickeln sie sowohl eigenständig als auch im Team Prototypen, nutzen Peer-Feedback und experimentieren mit verschiedenen Methoden, um ihre Visionen zu verwirklichen. Diese innovative Form des offenen Unterrichts schafft eine unterstützende Lernumgebung, die Fehler als Lernchance betrachtet. Es wird eine Kultur der Offenheit und des Ermutigens zum Experimentieren und Neu-Denken gefördert, die die Schüler:innen dazu motiviert, ihr volles kreatives Potenzial auszuschöpfen. Kinder folgen beim Making weniger einer strikten Schritt-für-Schritt Anleitung, sondern gestalten ihren Lernprozess eigenständig. 

Welche Fähigkeiten erwerben Schüler:innen durch Making? 

Beim Making erwerben Schüler eine breite Palette von Kompetenzen, darunter fachliche Kenntnisse sowie personale, soziale und methodische Fähigkeiten wie Selbstorganisation und -reflexion, Teamarbeit, Problemlösung und Kreativität. Diese Kompetenzen sind entscheidend für ihre persönliche und berufliche Zukunft und machen den Zeitaufwand für Making zu einer lohnenden Investition. ​​​​​​

Welche Ergebnisse wollen wir mit den Makerdays erzielen?

Die Makerdays an unserer Schule in Knonau zielen darauf ab, den Schüler:innen ein breites Spektrum an Fähigkeiten zu vermitteln, darunter Konstruktionstechniken, Automatisierungsprozesse und kritisches Denken. Durch interdisziplinäre DIY-Projekte mit analogen und digitalen Werkzeugen fördern wir kreatives Denken und praktische Fähigkeiten. Dabei steht das "Maker Mindset" im Mittelpunkt, welches Neugierde, Experimentierfreude und die Akzeptanz von Fehlern betont. Nicht jeden Nachmittag werden fertige Produkte entstehen, denn die Ergebnisse hängen stark von den Vorkenntnissen und der Vorstellungskraft der Schüler:innen ab. Auch kleine Ergebnisse entlang des Prozesses sind als Erfolge anzusehen. Die Makerday Coaches greifen nicht aktiv in den Gestaltungsprozess ein, indem sie bspw. bestimmte Materialien vorfertigt, sondern unterstützen die Kinder dabei, ihre eigenen Ideen umzusetzen. Letztendlich sollen die Schüler:innen befähigt werden, ihre kreativen Ideen umzusetzen und ihr volles Potenzial auszuschöpfen, indem sie Verantwortung übernehmen und innovative Lösungen entwickeln.

Warum ist das Entstehen eines Produkts beim Making wichtig und welche Bedeutung hat ein „perfektes Produkt“?


Beim Making ist das Entstehen eines Produkts entscheidend, da es als greifbares Ziel dient und den Lernenden ermöglicht, ihre Ideen zu testen, zu präsentieren und Feedback auszutauschen. Ein perfektes Produkt ist jedoch nicht das primäre Ziel, vielmehr geht es um den kreativen Prozess, die Erforschung neuer Ideen und Technologien sowie das Lernen aus Fehlern und Verbesserungen. Das Erlernen von Techniken, die richtige Abfolge von Prozessschritten aber auch das tägliche Scheitern bei der Umsetzung dienen dem gesamten Lernprozess der Kinder und wird diese in der Entwicklung und Umsetzung von künftigen Ideen maßgeblich fördern.

Ist der Aufwand für Making lohnenswert?

Making erfordert Zeit für Tüfteln, eigenständiges Problemlösen und das Akzeptieren von Fehlschlägen sowie das Ziehen von Konsequenzen daraus. Diese Prozesse sind entscheidend für die Entwicklung von kreativem Denken, Problemlösungsfähigkeiten und persönlichem Wachstum. Obwohl Making gelegentlich nicht den Eindruck von Effizienz vermitteln mag, erweist es sich oft als wirkungsvoller, denn das bewusste Bewältigen von Misserfolgen führt zu einer vertieften Einsicht und dauerhaften Erkenntnissen. Die Erfahrung des Makings fördert nicht nur die Kreativität und Innovation, sondern stärkt auch die Flexibilität der Schülerinnen und Schüler, um langfristig zu ihrer Bildung und Entwicklung beizutragen.

Was versteht man unter dem "Maker-Mindset"?

Das Konzept des "Maker-Mindsets" fördert eine Mentalität, die Personen dazu ermutigt, den Drang nach Perfektion aufzugeben, neue Wege zu erkunden und sich von ihrer inneren Faszination und Interessen leiten zu lassen. Anstatt Misserfolge als Niederlage zu betrachten, betrachten es sie als Gelegenheiten zum Lernen und zur persönlichen Entwicklung. Diese Denkweise beeinflusst ebenfalls die zwischenmenschlichen Beziehungen unter den Lernenden, indem sie geprägt sind von wechselseitiger Wertschätzung, Motivation und Unterstützung sowie Inspiration und Zusammenhalt.

Welche Maßnahmen unterstützen die Entwicklung des "Maker-Mindsets"?

Um das "Maker Mindset" zu fördern, können folgende Maßnahmen ergriffen werden: Makerday Coaches sollten zeigen, dass Fehler machen in Ordnung ist und das Potenzial von Fehlern als Lernchance betonen. Es sollte ein positiver Umgang mit Fehlern institutionalisiert werden, um eine angstfreie Atmosphäre zu schaffen. Fehler sollten reflektiert und Konsequenzen daraus abgeleitet werden, um daraus zu lernen. Zudem sollte auf wettbewerbsorientierte Leistungsmessungen verzichtet werden, um den Fokus auf individuellen Fortschritt und Zusammenarbeit zu legen.

Welche Kompetenzen sollten Makerday Coaches besitzen?

Als Coach muss man sich bewusst sein, dass es unmöglich ist, alles zu beherrschen, was in einem Makerspace vorhanden ist. Diese Realität muss akzeptiert und bewältigt werden können. Denn Making bedeutet auch für Coaches ein kontinuierliches Lernen und Hinzulernen. Es ist vorteilhaft, ein grundlegendes technisches Verständnis zu haben, um die Schüler:innen bei der Fehlerbehebung unterstützen zu können. Besonders wichtig ist es jedoch, das „Maker Mindset“ zu teilen und aktiv durch eigenes Vorbild zu vermitteln.

Welche Aufgaben übernehmen die Makerday Coaches im Kontext des Makings?

Die Coaches spielen eine bedeutende Rolle als Unterstützer, die über die einfache Wissensvermittlung hinausgehen. Sie ermutigen Schüler dazu, ihre Lernerfahrung aktiv zu gestalten, fördern den Austausch untereinander und unterstützen sie bei der Entwicklung von Expertise in verschiedenen Bereichen. Während den Makerdays erhalten die Schüler von den betreuenden Fachkräften Freiraum. Die Coaches fungieren bei Bedarf als Inspirationsquelle oder Organisator und vermitteln ihnen Kenntnisse über Technologien und Fertigungsverfahren. Sie dienen auch als Vermittler und unterstützen die Umsetzung von Ideen, auch wenn Zweifel an ihre Realisierbarkeit bestehen. Ihr Ziel besteht darin, eine Umgebung zu schaffen, in der Schüler eigenständig lernen, wachsen und sich entwickeln können. Dabei erkennen und fördern sie den Wert von Zufällen und Fehlern als Lernmöglichkeiten.

Wie erkenne ich, ob ich tatsächlich im Making-Prozess involviert bin?

Making im Unterricht zeigt sich darin, dass Schüler:innen eigenständig oder in Teams Projekte ohne direkte Anleitung realisieren, wobei Prototypen/Produkten entstehen. Es zeichnet sich durch Offenheit in den Herausforderungen, Auswahl der Materialien und Nutzung von Technologien aus, wobei den Schüler:innen die Freiheit gewährt wird, ihre kreativen Ideen zu verwirklichen. Kollaboratives Lernen ist ein weiteres Merkmal, bei dem Schüler gemeinsam lernen und sich gegenseitig unterstützen, während die Lehrkraft eher als Coach/Mentor agiert, der den Lernenden Raum zur Entwicklung ihrer Fähigkeiten gibt. In einem making-orientierten Unterricht steht der aktive und kreative Lernprozess im Vordergrund.