Direkt zum Inhalt springen zur Navigation

Unterrichtsentwicklung

Qualitätsleitbild

In Qualitätsleitbildern werden die für die Schule wichtigsten Qualitätsansprüche und damit verbundene Vereinbarungen innerhalb des Schulteams abgebildet. Die Schule Knonau hat Qualitätsleitbilder für folgende Bereiche erarbeitet:

  • Unterrichtsentwicklung
  • Tagesbetreuung
  • Integrität von Schülerinnen und Schülern

Qualitätsleitbild

Kommission Schulentwicklung

In der Kommission Schulentwicklung steuert die Schulleitung zusammen mit 5 Lehrpersonenaus allen Stufen die Unterrichtsentwicklung. Sie ist damit verantwortlich für die Erstellung und Weiterentwicklung des Qualitätsleitbildes «Unterrichtsentwicklung». Zudem unterstützt die Kommission Schulentwicklung die Schulleitung bei der Umsetzung des Schulprogramms und der Erarbeitung des Jahresprogramms. Die Kommission Schulentwicklung diskutiert Inputs aus einzelnen Schulstufen oder von der Schulleitung und entwickelt Ideen und Vorschläge für die stufenübergreifende Umsetzung.

Pädagogische Konferenz und Schulinterne Weiterbildungstage

Die Zeitgefässe eignen sich bestens, um in Entwicklungsthemen einzutauchen und alle Beteiligten mit einzubeziehen. Die Konferenzen und Weiterbildungen sind füralle Lehrpersonen obligatorisch. Grundsätzlich finden jährlich sieben Pädagogische Konferenzen und fünf gemeinsame Weiterbildungstage statt – zwei davon während der letzten Sommerferienwoche für die gemeinsame Planung, einen Weiterbildungstag für einen Schulbesuch in einer anderen Schule und zwei Weiterbildungstage für Inputveranstaltungen.

Zusammenarbeit im Stufenteam

Ein Stufenteam umfasst alle Lehrerinnen und Lehrer (Klassenlehrer/innen, Fachlehrer/innen und Schulische Heilpädagoginnen und Schulische Heilpädagogen), welche in der gleichen Stufe unterrichten. Dank der intensiven Zusammenarbeit jedes Stufenteams wollen wir die Arbeits- und Lernleistung als auch die Zufriedenheit der Schülerinnen und Schüler und der Lehrerinnen und Lehrer steigern. In jedem Stufenteam werden die Unterrichtsthemen gemeinsam geplant  undspäter reflektiert. Unterrichtsmaterial wird füreinander hergestellt, Lernzielkontrollen gemeinsam erarbeitet und bewertet. In den Stufenteams können neue Sichtweisen und Lösungen entwickelt und Fragen bearbeitet werden. Nebender Weiterentwicklung des Unterrichts soll die enge Zusammenarbeit für die Lehrinnen und  Lehrer auch unterstützend und entlastend erlebt werden.

Kollegiale Hospitation

Eine dieser Möglichkeiten bietet die Kollegiale Hospitation. In Tandems oder Trios beobachten Lehrerinnen und Lehrer das Unterrichtsgeschehen ihres Kollegen oder ihrer Kollegin. Sie denken gemeinsam über Unterrichtserfahrungen und –fragen nach und lernen, sich gegenseitig Feedback zu geben und Feedback anzunehmen. Ziel ist es, die eigene Unterrichtswahrnehmung zu differenzieren, blinde Flecken zu erkennen und gemeinsam Entwicklungsanstösse für den Unterricht zu erarbeiten. Dabei werden das Wissen, das Können und die Fähigkeiten der Lehrpersonen gegenseitig genutzt.

Netzwerk Altersdurchmischter Schulen Kanton Zürich

Seit der Umsetzungsphase des neuen Volksschulgesetzes aus dem Jahre 2010 arbeitet die Schule Knonau konstruktiv, selbstgesteuert und gezielt mit anderen altersdurchmischten Schulen im Kanton Zürich zusammen. Dank dem regelmässige Austausch können Ideen, Konzepte und Unterrichtsmaterialen gegenseitig genutzt, entwickelt und erprobt werden.

Neben konkreten Fragestellungen und Anregungen aus den beteiligten Schulen, setzten wir in den vergangenen Jahren unter anderem folgende pädagogischen Schwerpunkte:

  • Beurteilung
  • Unterricht am gemeinsamen, fächerübergreifenden Thema
  • Unterschiedliches Vorwissen nutzen
  • Planarbeit
  • Begabtenförderung
  • Fremdsprachenunterricht im AdL

Schülerparlament

Die Schülerinnen und Schüler erhalten die Möglichkeit, sich mit demokratischen Mitteln und in Zusammenarbeit mit den Lehrpersonen und der Schulleitung für die Lösung von Aufgaben und Problemen einzusetzen, die eine Klasse oder die ganze Schule betreffen.

Jede Klasse wählt am Anfang des Schuljahres eine Vertreterin und einen Vertreter für ein Jahr in das Schülerparlament. Eine Wiederwahl ist möglich. Besprechungen in der Klasse finden regelmässig im Klassenrat statt, mindestens aber alle zwei Wochen. Die Klasse bespricht dabei aktuelle Fragen und Probleme, nimmt Kenntnis von den Beratungen des Schülerparlaments, bringt eigene Ideen und Vorschläge ein, diskutiert und erledigt Aufträge vom Schülerparlament. Erweist sich ein Anliegen auch für andere Klassen oder für die ganze Schule als wichtig, so bringen die Klassenvertreter dies im Schülerparlament ein.

Je zwei Klassenvertreter/innen bilden das Schülerparlament, welches sich rund 10 Mal pro Schuljahr während einer Lektion trifft. Das Schülerparlament wählt eine Präsidentin und einen Präsidenten sowie einen Administrator und eine Administratorin (Quotenregelung). Der Präsident und die Präsidentin laden die Mitglieder schriftlich mittels Traktandenliste zur Sitzung ein und leiten diese auch. Die Administratorin und der Administrator führen die Anwesenheitsliste und schreiben das Protokoll oder andere Arbeiten. Das Schülerparlament wird durch die Schulsozialarbeit (SSA) und eine Vertretung der Lehrpersonen begleitet.

Das Schülerparlament behandelt die von den Mitgliedern eingebrachten Anliegen. Das Parlament verfolgt Anliegen, die eine Mehrheit gefunden haben, weiter. Je nach Anliegen wird es dabei selbst aktiv oder bereitet sich vor, das Anliegen mit einer Delegation im Elternforum oder an einer Teamsitzung der Lehrerschaft zu vertreten. Das Schülerparlament kann auch selbst die Initiative ergreifen und eigene Projekte starten und diese allenfalls mit einer Delegation im Elternforum oder an einer Teamsitzung der Lehrerschaft vertreten.