Golden Rules
"Wir respektieren einander in unserer Einzigartigkeit. Jede und jeder ist goldrichtig, wie sie und er ist."
"Wir halten uns an Abmachungen."
"Wir behandeln einander, wie wir selbst behandelt werden möchten."
«Betroffene sollen zu Beteiligten gemacht werden», fordert ein Leitsatz der Schule Knonau, wenn es um Schulentwicklung geht. Wer diesen Satz zu Ende denkt, landet unweigerlich bei der Partizipation von Schülerinnen und Schülern als Hauptakteure.
Eine Umfrage bei allen Schülerinnen und Schülern zeigte, dass sie die in die Jahre gekommene Hausordnung zwar kennen; diese werde aber selbst von den Lehrpersonen nicht konsequent umgesetzt. Kurzerhand lancierte das Lehrpersonenkollegium daraufhin drei Projekte: «Grüezi-Kultur», «Pausenengel» und «Golden Rules».
Dass die Golden Rules von den Schülerinnen und Schülern selbst bestimmt werden sollen, war sofort klar. Klassenräte und Schülerinnen- und Schülerparlament zählen seit Langem zu den institutionellen Werten der Schule. In einem ersten Durchgang besprachen alle Klassenräte, welche Regeln an der Schule Knonau gelten sollen und einigten sich auf ein paar wenige wichtige Regeln.
In einer Ideenfabrik, zusammengesetzt aus einer Delegation aus freiwilligen SchülerInnen des Schülerparlaments, wurden Grundlagen zur Gestaltung eines Golden-Rules-Days erarbeitet.
An diesem Golden-Rules-Day fanden sich dann Schüler und Schülerinnen vom Kindergarten bis zur 6. Klasse in altersdurchmischten Gruppen zusammen. Begleitet von den Lehrpersonen wurden an diesem Tag mit vielen spannenden Diskussionen die drei Golden Rules festgelegt, präsentiert und anschliessend in Form eines Graffitis gut sichtbar in Szene gesetzt.